Eine eigene Website für Österreich und die Schweiz und viele mehr!

von Maria Rothlisberger, am 13 Oktober 2017 | Kommentar hinzufügen

Wir sind stolz seit unseren Anfängen auch Schweizer und Österreicher zu unserer treuen Kundschaft zu zählen, aber wir waren uns einig, dass es nun an der Zeit ist, diesen Kunden ihre eigene Website anzubieten. Damit ihr euch jetzt ganz zu Hause fühlt, gibt es Trainline jetzt nämlich auch in eine Schweizer und Österreichischen Version.

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Küss die Hand Österreich!

Auf die Nuancen kommt es an!

Zwar sprechen wir alle Deutsch, dennoch tut sich beispielsweise ein Hamburger schwer einen Zürcher oder Tiroler zu verstehen. Die Dialekte haben zwar nur in ganz wenigen Fällen ihren Einzug in die Schriftsprache gefunden, dennoch ist Deutsch nicht gleich Deutsch.  Wir mussten unsere Websites für die Österreichische und Schweizer Version so zu sagen linguistisch und kulturell polieren. Sorgfältig wurden einige Ausdrücke an die regionalen Ausführungen angepasst und besonders Auge darauf geworfen, typische lokale Gepflogenheiten bezüglich der örtlichen Eisenbahn einzuführen. In Österreich geht man beispielsweise zur Kassa, um ein Ticket zu bezahlen.

Besonders die Schweizer Version war knifflig (nicht nur, weil es diese zusätzlich in dreisprachiger Ausführungen benötigt, aber dazu später). Zum Glück gibt es in unserem Team Schweizer, die uns beispielsweise darauf hingewiesen haben, dass in der Schweiz das Eszett schon lange Geschichte ist, dass ein Ticket ein Billett ist, und man in der Schweiz nicht in die Pedale eines Fahrrads, sondern eines Velos tretet.

Ob ihr wirklich richtig steht, seht ihr wenn ihr die WESTbahn oder die SBB seht – ganz genau, im Hintergrund heißen euch auf den jeweiligen Websites die entsprechenden Züge der Länder willkommen.

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Grüezi Schweiz, Suisse, Svizzera!

Aber um sich wirklich zu Hause zu fühlen, sollte einem auch das lästige Währungsumrechnen erspart werden. Wie oft musstet ihr schon „Währungsrechner € – CHF“ in Google eingeben? Damit ist jetzt Schluss, wir zeigen euch die Billettpreise jetzt auch in Schweizer Franken an. Wie gesagt, ganz heimelig.

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EURCHF=X 1.1516

13 neue Websites, 9 neue Sprachen und 15 neue Währungen für Trainline

Wir haben nicht nur unseren deutschsprachigen Schweizern und Österreichern ein neues Zuhause geschaffen. Nach vier Monaten unermüdlichen Arbeit, nach ca. 41.331 Standortparametern und 366.416 Wörtern, die in 9 Sprachen übersetzt wurden, freuen wir uns, euch unsere 13 brandneuen Websites zu präsentieren, die sich nicht mehr auf die Grenzen Europas beschränken. Achtung frisch gestrichen!

9 neue Sprachen für 13 neue Websites

Vor einem Jahr haben wir unsere Website und Apps in Spanisch lanciert. Nach einer erfolgreichen Einführung und zahlreichen positiven Rückmeldungen von dankbaren Kunden aus Spanien und Südamerika, haben wir vor einigen Monaten unseren ersten spanischsprechenden Angestellten für die Kundenbetreuung eingestellt (¡Holà Bruno!). Keinen Grund hier aufzuhören! Die Idee weitere Sprachen einzuführen, schwirrt schon lange in unseren Köpfen herum, also haben wir Nägel mit Köpfen gemacht. Wir haben uns zunächst für den nahen europäischen Markt entschieden, mit Polnisch, Holländisch, Schwedisch, Dänisch, Norwegisch, Tschechisch und Portugiesisch, begleitet von etwas exotischeren Sprachen wie Brasilianisch und Mandarin.

Jetzt geht die Rechnung auch auf:  9 neue Sprachen plus die regional angepassten Websites für Österreich und die Schweiz. Die Schweizer Seite gibt es selbstverständlich in dreifacher Ausführung: Deutsch, Französisch und Italienisch, fürs Romantsch hat es leider noch nicht gereicht.

Wir haben den Turm zu Babel erklommen

Einige Websites waren eine wahre Herausforderung, die größte davon haben wir deshalb gleich zu Beginn unserer Mission in Angriff genommen: die Website für China in Mandarin.

Neben der Frage der Übersetzung und den kulturellen Unterschieden bei der Größe, im Gegensatz zu den anderen europäischen Sprachen und deren Eisenbahnsystemen, war es auch notwendig, an das Design zu denken und die Ideogramme mit unserer Schnittstelle übereinzustimmen, welche für lateinische Zeichen erdacht und konzipiert worden waren.

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Es handelt sich hier um Cookies, nicht Glückskekse!

Und wie um Himmels Willen soll man so viele neue Sprachen in so kurzer Zeit übersetzt kriegen? Wir haben das Glück, ein Team von rund 500 Leuten mit 48 verschiedenen Nationalitäten zwischen Paris, London und Edinburgh zu haben: Die Qualitätskontrolle der verschiedenen Projekte wurde also durch die Beteiligung von Muttersprachlern, zweisprachigen, dreisprachigen oder viersprachigen (oder noch mehr!) Mitarbeitern durchgeführt. Sie haben sorgfältig jede Ecke der neuen Seiten erforscht, um die kleinsten Unstimmigkeiten zu erkennen, die sich eingeschlichen hatten.

Mehrere Details, die die Besonderheiten dieser Sprachen ausmachen, machten im herkömmlichen Schema keinen Sinn mehr und haben uns gezwungen, einige Display-Einstellungen in unserem Produkt zu ändern. Zum Beispiel ist der Monat September in Polnisch nicht auf die gleiche Weise geschrieben, wenn dieser allein oder in einem kompletten Datum enthalten ist. Keine der bereits eingeführten Sprachen verhielt sich bereits auf diese Weise. Es war also notwendig einen neuen Weg einzuschlagen und Weichen zu bauen, da die „alte“ Weise nur eine Schreibweise des Monats erlaubte – was ja eigentlich schade ist, wenn man davon zwei haben kann.

Ein mondiales Drop-Down-Menü

Wenn ihr auf trainline.eu ankommt, werdet ihr wie schon früher, auf die englische Version umgeleitet, es sei denn, ihr habt eure gewünschte Sprache bereits bei einem vorherigen Besuch gewählt, in diesem Fall wird die Website in der von ihnen gewählten Sprache angezeigt. Wenn ihr eure Sprache ändern möchtet, wählt ihr einfach ein Land aus dem Dropdown-Menü oben rechts auf der Website. Das Menü ist nicht umgezogen, wir haben es einfach so neu organisiert, dass es besser an die Anzahl der Optionen angepasst ist, die wir jetzt vorschlagen und nach Land aufgelistet haben.

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Keine Sprachbarrieren

Dank einer geschickten Manipulation des Dropdown-Menüs, könnt ihr mit einem Menü im Menü eure bevorzugte Sprache wählen, wenn ihr aus der Schweiz Buchungen macht. Nichts hindert euch daran, eine andere Sprache zu wählen, wenn ihr eure Mehrsprachigkeit an der Eisenbahnwelt perfektionieren möchtet.

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Schweizer Sprachtalente

Bei den Apps hängt die angezeigte Sprache von eurem Smartphone ab. Um die Sprache zu ändern, geht ihr zu den Einstellungen eures Smartphones, egal ob ihr auf Android oder iOS seid: Unsere App nimmt die erste Sprache in eurer Präferenzenliste an, falls diese auch bei uns erhältlich ist.

Mehrere Währungen, ein Preis

Über die Sprache hinaus wollten wir, wie bereits erwähnt, einen zusätzlichen Schritt bei der Lokalisierung von Trainline durchführen, indem wir neben dem Euro auch eine Anzeige von Preisen in 15 zusätzlichen Währungen ermöglichen.

Zum jetzigen Zeitpunkt, helfen euch die neu eigeführten Währungen nur dazu, eine bessere Vorstellung vom Preis eures Tickets zu erhalten, falls ihr im Alltag nicht mit Euro bezahlt. Die Zahlung erfolgt dann allerdings in Euro: Unsere Konten akzeptieren die polnischen Zlotys noch nicht, falls ihr beispielsweise euer Sparpreis Europa-Ticket nach Polen bezahlen möchten. Mit dem Augenmerk auf „noch nicht“.

Allerdings müssen wir mit Bedauern zugeben, dass wir den Wunsch eurer Großmutter nicht erfüllen können: Nach unzähligen Sitzungen haben wir beschlossen, dass wir die D-Mark niemals anbieten werden.


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