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Sommerverkauf SNCF: ab dem 30. März sind alle Tickets erhältlich

von Maria Rothlisberger, am 23 März 2017 | Kommentar hinzufügen

A TGV from Paris runs along the French Riviera, before its arrival in Nice.

In diesem Zug könntet ihr schon diesen Sommer sitzen.

Dritte und letzte Runde vom SNCF Sommerverkauf: Ab nächsten Donnerstag, dem 30. März 2017, gibt das französische Bahnunternehmen alle TGV- und Intercités- Tickets für den Sommer zum Verkauf frei. Aufgepasst, der Sommer auf Schienen stimmt nicht ganz mit dem astronomischen Sommer überein, hier gilt, der Sommer beginnt am 30. Juni und endet am 27. August.

Verkaufsstart in 3 Etappen

Dieses Jahr hat es die SNCF ganz spannend gemacht und die Tickets für den Sommer in drei Wellen zum Verkauf freigegeben. Das Ganze lief nach einer ganz eigenen geografischen Logik ab: als erstes wurden die Tickets für die Region Provence-Alpes-Côte d’Azur zum Verkauf freigegeben, es folgten die Tickets für Westfrankreich und jetzt kommen die ganzen restlichen TGV und Intercités Tickets dazu.

Ihr Urlaub, von Lille bis nach Montpellier

French high speed train TGV operated by SNCF, national rail operator on Cize-Bolozon viaduct bridge in Ain, Rhone-Alpes region in France.

Pure Gelassenheit.

Alle Destinationen, die noch nicht verfügbar waren, werden am Donnerstag freigegeben. Das beinhaltet Destinationen in ganz Frankreich:

Ganz genau, ganz Frankreich

Ab Donnerstag könnt ihr folglich wirklich alle Tickets in Frankreich kaufen, es muss also nicht mehr gezwungenermaßen über Paris gehen – beispielsweise Lyon-Rennes oder Marseille-Bordeaux, was vorher noch nicht möglich war. Ihr könnt eure Route für die Tour de France also völlig frei wählen.

Euer Kalender ist euer bester Freund

Wir wiederholen uns, aber damit auch wirklich jeder bereit ist für den Sommerverkauf: Die günstigsten Tickets, die so genannten Prem’s-Tickets, werden am schnellsten verkauft und es gibt davon nur eine gewisse Anzahl. Experten für günstige Tickets, stellen den Wecker und kaufen ihre Tickets am ersten Verkaufstag. Ihr braucht euch den Termin nicht auf den Handrücken zu notieren, wir haben euch eine Kalender-Erinnerung vorbereitet, damit ihr am Tag X bereit seid.

Start verpasst?

Villefranche near Nice and Monaco on the french riviera with beautiful coastline and train station

Vom Bahnhof direkt an Strand.

Seit Februar sind gewisse SNCF-Tickets für den Sommerurlaub in Frankreich schon erhältlich. Auch wenn ihr den Start verpasst habt, könnt ihr noch immer Tickets für die Region Provence-Alpes-Côte d’Azur, die Bretagne, Atlantikküste und den Südwesten buchen.

In den Westen Frankreichs lohnt sich die Zugfahrt ab jetzt noch mehr: durch den Ausbau des Streckennetzes, wird die Fahrt nach Bordeaux und Rennes kürzer und man gewinnt einstweilig bis zu eine Stunde Fahrzeit.

Prem’s Tickets gehen weg wie warme Semmeln, startet jetzt eure Buchung, vielleicht ergattert ihr ja noch die letzten Juwelen der begehrten Ware und vergesst nicht euch nächsten Donnerstag für die letzte Verkaufs-Welle vorzubereiten.

Zwischen Deutschland und Frankreich in Höchstgeschwindigkeit

von Maria Rothlisberger, am 21 März 2017 | Kommentar hinzufügen

Ein perfektes deutsch-französisches Zusammenspiel wie der Ribéry beim FC Bayern München und Mettwurst auf Baguette: Zwischen Deutschland und Frankreich besteht ein ausgezeichnetes Hochgeschwindigkeitsnetz, welches die beiden Nachbarländer noch näher aneinanderrücken lässt. Mit dem ICE und TGV fahrt ihr komfortabel und stressfrei von einer Metropole zur nächsten. Ganze ohne langwierige Check-ins am Flughafen – vom eigenen Stadtzentrum, direkt ins Stadtzentrum vom französischen Nachbar.

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Auf derselben Augenhöhe.                                                                       Quelle: railwaygazette.com

Immer der beste Preis auf den DB-SNCF Strecken

Die zwei größten Bahnunternehmen Europas haben sich zusammengetan, um Zugverbindungen zwischen Deutschland und Frankreich noch attraktiver zu machen.

Folgende Hochgeschwindigkeitsstrecken teilen sich die DB und SNCF:

Auf den Strecken fahren sowohl TGVs als auch ICEs und beide Bahnunternehmen können jeweils Tickets dafür verkaufen. Hier wird es besonders interessant für unsere Kunden, denn wir vergleichen immer die Preise beider Bahnunternehmen und zeigen immer den günstigsten Preis an. So kann es also durchaus vorkommen, dass ihr zwar mit einem ICE fahrt, das Ticket aber von der SNCF stammt.  Nehmen wir das Beispiel von Karlsruhe nach Paris am 30. Juni 2017 (Preise gesucht am 21/03/17), hier sind die Tickets der SNCF günstiger:

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Eine Woche früher sind die Tickets bei der DB günstiger:

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Schneller und häufiger zwischen Deutschland und Frankreich unterwegs

Früher brauchte man nach Frankreich noch viel Sitzfleisch – 1914 dauerte eine Zugfahrt zwischen Frankfurt und Paris noch 11 Stunden und 15 Minuten, heute braust man innerhalb von gerade mal 3 Stunden und 38 Minuten mit 320 km/h von Frankfurt in die Hauptstadt Frankreichs. Deutschland und Frankreich haben gemeinsam das Hochgeschwindigkeitsnetz zwischen den beiden Ländern immer weiter ausgebaut, was den Kunden viel Zeit und Komfort gewonnen hat.

Der Ausbau der LGV Est européenne in 2016 verband Strasbourg direkt mit Paris und es wurden rund 30 Minuten Fahrzeit gewonnen. Wir haben dazu einen ausführlichen Blogpost veröffentlicht, den ihr hier nachlesen könnt.

Die Reise wurde nicht nur kürzer, sondern die Auswahl an Verbindungen auch größer. Es fahren täglich bis zu acht TGV oder ICE zwischen Karlsruhe und Straßburg.

Von Deutschland bis ans Mittelmeer

Die Kooperationsstrecken verbinden Deutschland nicht nur mit Paris, sondern mit vielen weiteren Destinationen in Frankreich.

Zug zwischen Deutschland und Frankreich

Auf dem Weg zur Bouillabaisse…                                                                         Quelle: blog.rail.cc

Einmal pro Tag fährt man von Frankfurt direkt in den Süden bis ans Mittelmeer. Der TGV/ICE fährt über Straßburg, Lyon, Avignon und Aix-en-Provence bis nach Marseille. Wer seine Tickets früh genug bucht, zahlt mit dem Sparpreis Europa hier nur 39 Euro. Die Fahrt dauert zwar 8 Stunden und 18 Minuten, allerdings fährt man durch die schönsten Landschaften Frankreichs. Achtung! Tickets der SNCF werden generell erst 3 Monate vor der Abreise zum Verkauf freigegeben, das gilt auch für die DB-SNCF Kooperationsstrecken. Für die Sommermonate staffelt das französische Bahnunternehmen jeweils den Ticketverkauf. Viele Destinationen wurden für den Sommerurlaub bereits zum Verkauf freigegeben, die übrigen Tickets folgen schon bald, behaltet unsere Twitter und Facebook Posts im Auge, damit ihr den Startschuss nicht verpasst und zu den Glücklichen zählt, die für nur 39 Euro ans Meer fahren. Gute Voyage!

SNCF Sommerverkauf für Westfrankreich

von Maria Rothlisberger, am 14 März 2017 | Kommentar hinzufügen

Morgen ist es soweit, am Mittwoch 15. März werden die Tickets für den Sommerurlaub im Westen Frankreichs zum Verkauf freigegeben. Ob ein Glas Bordeaux und süße Canelés oder doch lieber einen Cidre zu der Crêpes Suzette – stellen Sie sich eine Erinnerung in Ihren Kalender, damit Sie die besten Preise nicht verpassen. Halten Sie sich also bereit und sehen Sie es als Vorbereitung für den Wettlauf um den besten Platz am Strand.

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Alle TGV-Tickets sind Online-Tickets und Sie können diese bei sich zu Hause ausdrucken oder bequem auf Ihrer Trainline App vorzeigen. Die Fahrt von Deutschland nach Frankreich und zurück, können Sie natürlich auch bei uns buchen.

Eine frische Brise

Die SNCF hat sich entschieden Ihre Routine am Mittwoch 15. März mit einer Prise Reiseplanung zu unterbrechen. Die Tickets für TGV-Destinationen in der Bretagne und an der Atlantikküste werden zum Verkauf freigegeben.

Hier eine Liste mit den TGV-Destinationen, die ab morgen buchbar sind:

Richtung Bretagne: Le Mans, Laval, Vitré, Rennes, Dol-de-Bretagne, St-Malo, Lamballe, St-Brieuc, Guingamp, Plouaret-Trégor, Lannion, Morlaix, Landermeau, Brest, Redon, Vannes, Auray, Lorient, Quimperlé, Rosporden, Quimper.

Richtung Atlantikküste: Vendôme-Villiers-sur-Loir TGV, Saint-Pierre-des-Corps, Tours, Saumur, Angers, Sablé-sur-Sarthe, Ancenis, Nantes, Savenay, Saint-Nazaire, Pornichet, La Baule-Escoublac, Le Pouliguen, Le Croisic, La Roche-sur-Yon, Les Sables d’Olonne, Châtellerault, Futuroscope, Poitiers, St-Maixent-l’École, Niort, Surgères, La Rochelle.

Richtung Bordeaux und Süd-West-Region: Ruffec, Angoulême, Libourne, Bordeaux, Facture, La Teste, Arcachon, Morcenx, Dax, Bayonne, Biarritz, Saint-Jean-de-Luz, Hendaye, Irun, Agen, Montauban, Toulouse.

Querfeldein

Sie sind nicht mehr gezwungen von Paris aus zu reisen. Falls Sie eine Tour de France auf Schienen planen, können Sie zwischen allen erwähnten TGV Bahnhöfen reisen, denn nicht alle Wege führen über Paris.

An die Küste in Höchstgeschwindigkeit

Photo of a TGV bordering the sea in the South of France.

Falls Ihnen der Weg zur natürlichen Sonnenbank in Frankreich früher zu lange war, dann werden Sie sich freuen. Ab dem 2. Juli 2017 werden zwei neue TGV-Höchstgeschwindigkeitslinien in Betrieb genommen: Bretagne – Pays de la Loire (Paris Richtung Rennes) und Océane (Paris Richtung Bordeaux). Die Fahrtzeiten werden deutlich verkürzt, für manche Destinationen gewinnt man sogar über eine Stunde:

Auch hier liegt das Privileg der Geschwindigkeit nicht nur bei den Strecken über Paris. Von Lille nach Bordeaux gewinnt man 47 Minuten und man verbringt nur noch 4 Std. 36 im TGV.

Frankreich für 10 € mit OUIGO

Für nur 10 € Frankreich entdecken? Yep, mit OUIGO ist das möglich. OUIGO ist eine Low-Cost Unternehmen von dem französischen Bahnunternehmen SNCF. Die Tickets werden ebenfalls am 15. März zum Verkauf freigegeben. Folgende Destinationen werden von OUIGO bedient: Nantes, Rennes, Tourcoing, Lyon, Marseille et Montpellier. Dieses Jahr hat OUIGO zwei weitere Destinationen zu seinem Angebot hinzugefügt: Bordeaux und Strasbourg.

Für diejenigen, welche eine Reise Richtung Bordeaux oder Richtung Rennes mit OUIGO planen, auch Sie gewinnen Zeit und profitieren von den nigel nagel neuen Höchstgeschwindigkeitsstrecken.

Und überall sonst in Frankreich?

Je nachdem wo Sie Ihren Urlaub in Frankreich verbringen möchten, sind Sie entweder zu früh oder zu spät dran. Fahrten mit dem TGV in die Region Provence-Alpes-Côte d’Azur sind bereits seit dem 2. Februar zum Verkauf freigegeben, aber es ist noch nicht zu spät Tickets zu kaufen. Für alle anderen Destinationen in Frankreich, müssen Sie sich noch etwas gedulden, aber auch diese sollten schon bald zum Verkauf freigegeben werden.

Mit dem EuroCity von der Schweiz nach Italien

von Maria Rothlisberger, am 02 März 2017 | Kommentar hinzufügen

Zwischen Italien und der Schweiz ist auf den Schienen viel los und jetzt gibt es sogar noch mehr Züge, die zwischen den Alpen und dem Meer verkehren.

Schweiz - Italien

Unterwegs mit dem EuroCity

Ohne Umsteigen nach der Rösti direkt zum Tiramisu

Stellen wir uns mal vor, dass wir in den Sommerferien gleich zwei Länder auf unseren Rubbel-Weltkarten freirubbeln möchten, dann eignen sich Italien und die Schweiz besonders gut. Die Schweiz hat eines der dichtesten Schienennetze überhaupt und innerhalb wenigen Stunden lässt sich im Zug das ganze Land durchqueren. Wer selber Schweizer ist, kann zwar dementsprechend nur ein Land freirubbeln, aber jeder weiß, dass man sich an der Schweiz nie satt sehen kann. Zugegeben man braucht ein gewisses Budget, aber wandern und schwimmen im Bergsee ist kostenlos.

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Ausblicke auf dem Weg nach Italien – Lago Maggiore                             Quelle:secretearth.com

Es gibt einige direkte Züge zwischen der Schweiz und Italien. Mit dem EuroCity fahren Sie beispielsweise von Brig, Montreux oder Genf nach Venedig und zwar täglich.

Besonders interessant ist der EuroCity zwischen Venedig und Zürich, der ab dem 17. Juni Samstags und Sonntags fährt. Am besten gönnt man sich am Vorabend der Zugreise, nach der Erfrischung im bezaubernden Zürcher See, ein köstliches ‚Züri Gschnätzeltes‘, denn am Sonntag geht es früh aus den Federn, der EuroCity verlässt um 6 Uhr morgens den Schweizer Bahnhof. Wenn man rechtzeitig sein Ticket bucht, fährt man mit dem mini-Tarif von Trenitalia für 29 EUR von der Schweizer Metropole zum Touristen-Mekka in Italien innerhalb von sechseinhalb Stunden. Groß anpreisen muss man Venedig ja nicht mehr, es hat sich schon selber einen ganz ordentlichen Ruf aufgebaut. Kurz: Kanäle, Karneval, Gondeln, singende Gondolieri und Amore.

Mailand das Tor zu Italien

Im Frühling stehen einige verlängerte Wochenende an, der ideale Zeitpunkt für eine Reise mit dem Zug. Wer Venedig bereits besucht hat und andere italienische Städte von der Schweiz aus entdecken möchte, ist mit dem Zug gut bedient. Alle Wege führen über Mailand, wer von der Schweiz mit dem Zug nach Italien reist, kommt an der zweitgrößten Stadt Italiens kaum vorbei. Trenitalia fährt bis zu acht Mal am Tag von Zürich innerhalb von 3 Stunden und 26 Minuten direkt nach Mailand. Hier gibt es bereits Tickets ab mickrigen 9 Euro. Die Fahrt führt durch den imposanten Gotthardtunnel, was bereits schon eine Reise wert ist.

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Zürich: alles an seinem Platz – wie bei einem Uhrwerk.

Auch von Basel aus lässt sich Mailand rund viermal pro Trag mit dem Zug direkt erreichen, was besonders für Deutsche Fahrgäste interessant ist, Basel ist ja nur ein Katzensprung von Freiburg entfernt. Die Fahrt dauert hier rund vier Stunden und ab 19 Euro ist man schon dabei.

Von Mailand aus sind dann die Möglichkeiten mit dem Zug beinahe grenzenlos, besonders malerisch ist das Zugfahren entlang der Küste in Cinque Terre.

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Auf dem Weg nach Monterosso                                         Quelle: italylogue.com

Wenn es doch lieber eine Stadt sein soll, gibt es natürlich Verbindungen nach Rom, Florenz, Pisa, Neapel…nur nach Cagliari wird es etwas schwierig, da müsste Trenitalia erst noch schwimmen lernen.

Reisetipp der Woche: Belfort in Franche-Comté

von Maria Rothlisberger, am 20 Februar 2017 | Kommentar hinzufügen

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Belfort, die Stadt der Liebe?

Ich wohne zwar inzwischen in Paris, aber meine Stadt der Liebe ist eigentlich Belfort. Zugegeben, das ist wohl für die meisten nicht die erste Assoziation mit der man die kleine Stadt in Ostfrankreich verbindet aber, wenn ich an Belfort denke, kann ich einen verträumten Seufzer kaum zurückhalten. Vor ein paar Jahren habe ich in Lyon gelebt, mein Jetzt-Ehemann studierte damals noch an der UIT in Belfort-Montbéliard. Ich stieg also einige Male in den TER, um von Lyon Part-Dieu nach Belfort Ville zu fahren.

Von Lyon nach Belfort Ville

Es gibt zwei Möglichkeiten von Lyon mit dem Zug nach Belfort zu fahren. Es gibt die günstigere Variante mit dem TER, die ich sehr gut kenne, man fährt gemächlich 3 Stunden und 50 Minuten und kommt mitten in der Stadt am Bahnhof Belfort Ville an. Bei der etwas teureren Variante fährt man mit dem TGV innerhalb von zweieinhalb Stunden bis nach Belfort-Montbéliard. Dieser TGV-Bahnhof befindet sich allerdings außerhalb der Stadt und man muss erst 20 Minuten mit dem Bus in die Stadt fahren. In Belfort Ville halten keine TGV, was eigentlich ganz witzig ist, denn in den Fabriken vor Ort werden nämlich die Lokomotiven der TGVs gebaut. Der Bahnhof Belfort-Montbéliard befindet sich mitten im Nirgendwo und bindet Belfort, Montbéliard und den Schweizer Kanton Jura an das Höchstgeschwindigkeitsnetz an. Der Bahnhof ist erst knapp 5 Jahre alt und auf jeden Fall ein Hingucker.

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Belfort-Montbéliard X Nacht = Spektakel                                 Quelle: naturepassionphoto.com

Löwen, Beeren und Relikte

11 Meter hoch und doppelt so lang, er ist kaum zu übersehen:  Auguste Batholdis Löwe, das Wahrzeichen thront majestätisch über der Stadt. Ein Spaziergang hoch zu dem gewaltigen Denkmal lohnt sich auf jeden Fall, ihr schlüpft in die Schuhe von Däumling und könnt dabei eine tolle Aussicht genießen. Der Löwe ist Teil der imposanten Zitadelle, die Festungslage lässt sich natürlich besichtigen und nebenbei lernt ihr noch was über die interessante Geschichte der Stadt.

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Gut gebrüllt, Löwe!                                                                                Quelle: belfort-tourisme.com

Ebenfalls berühmt sind die Beeren in Belfort, zur Saison findet man in der ganzen Region haufenweise Erdbeeren, Himbeeren und Blaubeeren. Valentinstag ist zwar schon Schnee von gestern, aber ich habe hier trotzdem noch eine schön kitschige Anekdote. Mein Mann und ich haben nämlich ganz heimlich, nur in Begleitung unserer Trauzeugen im Rathaus von Belfort geheiratet. Als wir frisch verheiratet aus dem Rathaus traten, hatten wir nicht nur selber Geschichte geschrieben, sondern traten beinahe in Geschichte – rund um das Rathaus wurde nämlich in einer archäologischen Ausgrabung gebuddelt. Es war Beerensaison und wir frohlockten durch die bunten Gassen und schnabulierten Beeren.  Zur Feier des Tages gab es dann auch ein, zwei oder noch mehr Brimbul’ – Schaumwein aus dem Jura mit Blaubeeren und einem Schuss Gin. Wer bei Schaumwein nur an die Kopfschmerzen vom Folgetag denkt, gönnt sich vielleicht lieber eine Flasche vom Lokalbier La Rebelle.

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Die bunten Häuser von Belfort

Noch mehr Früchte und laue Sommernächte

Die besten Früchte, das frischste Gemüse und die köstlichsten Lokalspezialitäten findet ihr am Freitag und am Samstag beim Marché Fréry, auch bei Regen kein Problem, der Markt befindet sich nämlich in einer Markthalle, die um die Jahrhundertwende gebaut wurde.

Besonders im Sommer lässt es sich im Café Theâtre am Kanal wunderbar einen Kaffee mit einem Stück Belflore genießen. Es empfiehlt sich die Spezialität schnell zu verschlingen, bevor Neider in Versuchung geraten oder der süße Traum vom Sprühregen des Wasserspiels zu schmelzen beginnt. Hier lässt es sich leben! Die Belforter haben sich aus kulinarischer Sicht wunderbar zwischen den beiden Regionen Elsass und Lothringen eingenistet und die eigene Region Franche-Comté, ist berühmt für seine Käsesorten, Weine und Würste.

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Eine Aussicht auf die Stadt und ihre grüne Umgebung.

Rocken und Frohlocken

In der Region gibt es einige Orte zu entdecken. Innerhalb einer knappen Stunde seid ihr mit dem Zug in Colmar, wo sich die Fachwerkhäuser am Kanal aneinanderreihen und im Dezember der Weihnachtsmarkt zum Flanieren einlädt. Wer Lust auf ein Tête-à-Tête mit Mutter Natur hat, begibt sich in die Höhen des Ballon d’Alsace oder Elsässer Belchen, der sich in allen vier Jahreszeiten im besten Gewandt präsentiert. Ebenfalls in der Natur, aber vielleicht weniger friedlich ist das bekannte Musikfestival Eurockéennes – eines der grössten Festivals in Frankreich – hier rocken jedes Jahr in wunderschöner Kulisse die Größen der Musikwelt und versetzen Festivalgänger bis in die Morgenstunden in Ekstase. Dieses Jahr findet das Festival vom 6. 7 – 9. 7.  2017 statt und Tausende werden wieder nach Belfort, zum Lac du Malsaucy pilgern.

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Ein Traum für jeden Musikliebhaber: Das Eurockéennes                               Quelle: Wikipedia

Über die Grenzen hinaus lässt mit dem Zug Pruntrut im Schweizer Jura entdecken oder man fährt gleich nach Basel ans Dreiländereck.

Falls ihr also gerade eine Hochzeit plant und euch nach zahlreichen Kostenvoranschlägen, Gästelisten und Familienstress entschieden habt auszureißen und das ganze Brimborium zu umgehen, kann ich euch Belfort wärmstens empfehlen. Aber auch ohne Hochzeitsglocken und rosaroter Brille, ist dieses Fleckchen Erde eine Reise wert.

Der Coup zum Valentinstag

von Maria Rothlisberger, am 07 Februar 2017 | Kommentar hinzufügen

Kaum haben wir uns vom Schampusrausch der Neujahrsfestivitäten erholt, müssen wir uns in die rosarote Wolke vom Valentinstag stürzen. Der Tag rückt immer näher und ihr habt noch nichts geplant, oder? Keine Sorge, ob für Zugtickets oder Liebesleben, wir sind immer für euch da.

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Mit etwas Schwindel in den 7. Himmel

Wir haben kürzlich eine E-Mail von einer Kundin erhalten, die verlangt hat zu erfahren, wer ihre Kreditkarteninformationen gestohlen und damit Zugtickets auf unserer Website gekauft hat. Wir nehmen die Sicherheit der Daten unserer Kunden sehr ernst (und wir lieben Mysterien und kucken uns jeden Sonntag Tatort an), wir haben also keine Zeit verloren, um die Situation zu untersuchen. Das Resultat war verblüffend: diese Person hat nicht nur die Kreditkarteninformationen unserer Kundin gestohlen, sondern ging sogar so weit, sich in ihr E-Mailkonto zu hacken und…Achtung jetzt kommt’s: eine Hin-und Rückfahrt in die Toskana für unsere Kundin, ihren Ehemann und zwei deren Freunde zu buchen!

Falls ihr es noch nicht erraten habt, Herr Kunde hat vergeblich versucht eine Überraschungsreise für Frau Kundin zu buchen, indem er die gemeinsame Kreditkarte benutzt hatte. Er hat nicht nur ihr Herz, sondern auch ihre Identität gestohlen. Wie sagt man so schön: Liebe macht blind. Um solche missglückte Überraschungen zu vermeiden, helfen wir euch bei der Planung des perfekten romantischen Kurzurlaubs, ohne unerwünschte Vorahnung.

Wohin soll’s gehen?

Vielleicht beginnt der Valentinstag ja mit einem köstlichen Frühstück im Bordrestaurant des ICE und endet mit einem romantischen Spaziergang entlang der Kanäle in Amsterdam. Ihr könntet es euch auch in einer Pferdekutsche in Wien gemütlich machen. Für die Sportlichen bietet sich ein langes Ski-Wochenende in den Alpen an, ein Traum für alle Pistenfüchse und Gourmets mit all den Käsespezialitäten, die das Herz zum Schmelzen bringen. Setzt euch in den TGV oder ICE und besucht uns in der Stadt der Liebe, bitte beachtet, dass wir momentan keine romantische Büro-Tour bei Trainline anbieten – unsere gutaussehenden Entwickler haben zu viel Ärger bei jungen Paare verursacht.

Wenn ihr eine etwas längere Reise für den Valentinstag planen wollt, könnt ihr dabei auch noch die Umgebung entdecken. Die pittoreske Stadt Antwerpen ist beispielsweise nur 1 Stunde mit dem Zug von Amsterdam entfernt und nach Brüssel fährt man mit dem Zug nur 50 Minuten.

Picture of Parque Maria Luisa in Sevilla

Romantik…check! Sevilla ist beinahe wie Venedig, nur wärmer!             Quelle: Frayle / Flickr

Wenn ihr die Leidenschaft in wärmeren Gefilden entfachen möchten, bietet sich ein Ausflug nach Sevilla oder Valencia an. Von Sevilla könnt ihr ganz einfach einen Tagesausflug an den Strand machen oder die historische Stadt Cordoba besuchen.

Rosenkavalier mit den Sparhosen an

Plant im Voraus, um die besten Preise für den Valentinstag zu erhalten. Spät dran? Keine Sorge. Wir garantieren euch die besten besten Preise und Angebote für eure Zugfahrt. Die Buchungsfristen der verschiedenen Bahnunternehmen findet ihr hier.

Braucht ihr noch mehr Inspiration?

Wir haben unser Team von Zug- (und Liebes-) Experten nach Ideen und Vorschlägen gefragt. Hier sind unsere Favoriten für romantische Ausflüge für zwei Personen (Beispielpreise für den 14. Februar):

Wenn hier immer noch nichts für euch dabei war, könnt ihr in unserem Blog nach Ideen stöbern, die Angebote studieren oder einfach wild drauf los suchen.

Hinterlasst keine Spur

Falls ihr ein gemeinsames Konto habt und nicht auf frischer Tat ertappt werden wollt, muss alles minutiös geplant sein. Unsere Empfehlung? Eine Prepaid-Debitkarte. Auf diese Weise, selbst wenn der Kauf möglicherweise Fragen aufwerfen könnte, wird die tatsächliche Zahlung für die Buchung nicht auf dem Kontoauszug aufgelistet und ihr fliegt nicht auf. Falls ihr keine solche Karte habt, habt ihr immer die Möglichkeit mit PayPal zu bezahlen.

Valentinstag im Zug

Traute Zweisamkeit, heute wohl mit etwas weniger Beinfreiheit.                   Quelle: Pinterest

So und jetzt nichts anbrennen lassen und Koffer packen.

Dieses Jahr solo unterwegs? Lasst euch von den ganzen Blumenständen, Pralinen und Überflut von roten Herzen nicht den Tag verderben. Werft euch selber um und flieht vom Trubel um den Valentinstag in einen entspannten Kurzurlaub und wer weiss, vielleicht hat Amor schon seinen eigenen Coup mit euch geplant!

Ab wann lohnt sich eine BahnCard?

von Maria Rothlisberger, am 13 Januar 2017 | Kommentar hinzufügen

Das mit den Vorsätzen fürs neue Jahr ist immer so eine Sache. Im Januar steht man im Fitnessstudio für jedes Gerät Schlange und im März hört man bereits wieder das leise Surren der Rudermaschinen am anderen Ende des Studios. Hier ein Vorsatz, der sich nicht nur leicht umsetzen lässt, sondern an den ihr euch ganz bestimmt das ganze Jahr hält, ohne dem Jojo-Effekt zum Opfer zu fallen. Vorsatz 2017: Dieses Jahr kaufe ich mir eine BahnCard und spare bei meinen Bahnfahrten! Wer sich traditionsgemäß trotzdem etwas selber belügen möchte, kann den Vorsatz folgendermaßen anpassen:

Vorsatz 2017: Dieses Jahr kaufe ich mir eine BahnCard, spare bei meinen Bahnfahrten, gönne mir einen Muffin im Bordrestaurant, während ich mich über das kostenlose WiFi für ein Probe-Abonnement bei Ronnies Fitnessstudio anmelde.

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Was ist die BahnCard?

Den meisten unter euch ist die BahnCard bestimmt ein Begriff, aber so eine kleine Auffrischung kann niemals schaden. Das Prinzip ist ganz einfach, man bezahlt erst einen bestimmten Betrag, um dann ein Jahr lang von vergünstigten Preisen für Bahntickets zu profitieren. Diese Ermäßigungskarte hat aber auch andere Vorteile:

  • City-Ticket: in über 120 Städte sind Fahrten im öffentlichen Nahverkehr bis zum Start-Bahnhof und vom Ankunfts-Bahnhof bis zum Ziel der Reise kostenlos.
  • bonus Punkte: können für Tickets oder Geschenkt eingelöst werden
  • 100% Ökostrom: Die Strommenge, für die zurückgelegte Fahrt, wird aus 100% erneuerbaren Energien beschafft und ins Stromnetz eingespeist. Die Kosten dafür übernimmt die DB.
  • Vergünstigte Zusatzkarten für seine Kinder oder den Lebenspartner erhalten
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Welche BahnCard passt am besten? Wir verschaffen euch den Durchblick.

Gelegenheitsfahrer fahren mit der BahnCard 25

Ihr werdet erstaunt sein, wie schnell sich eine BahnCard 25 rechnet. Die Karte kostet 62 Euro pro Jahr (125 Euro für die 1. Klasse) und ermöglich dem Inhaber 25% Rabatt auf den Flexpreis und Sparpreis der DB. Eine Zusatzkarte für Kinder von 6 bis einschließlich 17 Jahre kostet 10 Euro, der Ehe- oder Lebenspartner zahlt 41 Euro (82 Euro in der 1. Klasse).

Wenn ihr im Jahr rund 250 Euro, also 3-4 Fahrten zum Flexpreis, für eure Bahntickets ausgibt, lohnt sich die Karte bereits. Die Rechnung ist ganz einfach, nehmen wir beispielsweise die Strecke Köln-Berlin zum Flexpreis: Ohne Ermäßigungskarte zahle ich 120 Euro pro Fahrt, mit der BahnCard 25 sind es 90 EUR pro Fahrt. Bei einer Hin- und Rückreise zahle ich ohne die Karte bereits 60 Euro mehr, also beinahe der Preis der Karte.

Wer oft spontan mit der Bahn unterwegs ist, fährt mit der BahnCard 50 am besten

Eine BahnCard 50 kostet 255 Euro (in der 1. Klasse 515 Euro) und ermöglicht dem Reisenden einen 50% Rabatt auf den Flexpreis und 25% auf den Sparpreis (vorerst nur im Fernverkehr). Die Partnerkarte kostet 127 Euro (252 Euro in der 1. Klasse). Eine BahnCard 50 lohnt sich für Vielfahrer, beispielsweise Geschäftsleute, die mindestens 500 Euro im Jahr für DB-Tickets ausgeben. Das entspricht etwa 5 Hin- und Rückfahrten zwischen Frankfurt und Stuttgart.

BahnCard 100 die All-Access Card für Bahnfahrer, die quasi in einen ICE wohnen

Mit der BahnCard 100 reist ihr unbegrenzt, ohne ein Ticket kaufen zu müssen. Dieser Luxus hat natürlich auch seinen Preis – 4.190 Euro (7.090 Euro in der 1. Klasse). Diese Karte kann man auch in monatlichen Raten von 388 Euro (658 Euro für die 1. Klasse) abbezahlen. Gibt ihr also mehr als 4000 Euro im Jahr für DB-Tickets aus – ihr habt so zu sagen in jedem ICE ein Paar Pantoffeln bereitgestellt – dürft ihr euch als Extrem-Bahnfahrer bezeichnen und eine BahnCard 100 sollte unbedingt in eurer Brieftasche stecken.

BahnCard fuer die Familie

Eine BahnCard ist Luxus, den ihr mit eurer Familie teilen könnt.

My BahnCard 25/50: eine Karte für die Jugend

Wenn ihr zu den Glücklichen zählt, die ihren 27. Geburtstag noch nicht gefeiert haben, könnt ihr von der vergünstigten My BahnCard profitieren. Alle bis einschließlich 26 Jahre, zahlen für die BahnCard 25 nur 39 Euro (81 Euro für die 1. Klasse) und für die BahnCard 50 nur 69 Euro (252 in der 1. Klasse).

Wer erst testen möchte profitiert von der Probe-Bahncard-Aktion

Noch bis Ende Januar könnt ihr euch eine Probe Bahncard bestellen. Mit dieser Karte könnt ihr das Angebot 3 Monate testen und zwar richtig günstig. Die Probe BahnCard 25 gibt es nämlich bereits für 16 Euro (32 Euro in der 1. Klasse). Die Probe BahnCard 50 gibt’s für 66 Euro (132 Euro in der 1. Klasse).

Letzter erste Geltungstag ist der 09.02. 2017. Die Karte verlängert sich automatisch um ein Jahr, falls ihr sie nicht 6 Wochen vor Laufzeitende schriftlich kündet.

Natürlich könnt ihr bei euren Buchungen mit Trainline eure BahnCard angeben und von den reduzierten Preisen profitieren und bonus Punkte sammeln.

Kurz gesagt, eine BahnCard lohnt sich ziemlich schnell und weil man dabei mächtig sparen kann, muss man auch kein schlechtes Gewissen haben, wenn man das teure Fitnessabo doch nicht so ausgiebig genutzt hat, wie vorgesehen.

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